Durch die immer dünner werdende Eisdecke am Nordpol und das Schmelzen der Permafrostböden in den nördlichen Regionen ist unser Planet aufgrund der globalen Erwärmung in einer gefährlicheren Lage als jemals zuvor.

Eines der Haupttreibhausgase auf der Erde ist das Methan aus der Tierhaltung; der Anteil der von der Viehhaltung erzeugten Treibhausgase ist höher als der Treibhausgasausstoß aller Verkehrsmittel auf der ganzen Welt zusammen genommen.

Ein Großteil der Entwaldung und der Boden- und Wasserverschmutzung wird ebenfalls direkt und indirekt durch weidende Rinder verursacht, durch Fischfarmen und die Umweltverschmutzung durch Gülle aus den landwirtschaftlichen Großbetrieben.

Methan hat ein bis zu 72 Mal höheres Erwärmungspotential als CO2, ist aber ein viel kurzlebigeres Treibhausgas: Es bleibt nur ca. acht Jahre in der Atmosphäre im Vergleich zu CO2, dessen Abbau in der Atmosphäre hunderte oder sogar mehrere Tausend Jahre dauern kann. Das bedeutet, dass die schnelle Verminderung von Methan viel rascher Veränderungen bewirken kann als die Kontrolle des CO2-Levels.

Der Übergang zu einer tierfreien Ernährung kann schnell eine Klimaveränderung bewirken und verhindern, dass wir einen Punkt überschreiten, an dem es kein Zurück mehr gibt.

Die alleinige Kontrolle des CO2-Ausstoßes und die Fortführung des Fleischverzehrs kann zur Überschreitung von Kipp-Punkten führen – wie Dr. James Hansen, der Top-Klimatologe der NASA, aufgezeigt hat – und kann die Freisetzung von Giga-Tonnen gefrorenen Methans aus Permafrostböden und von sich erwärmenden Meeresböden in nördlichen Regionen in die Atmosphäre auslösen, was zu einer unkontrollierbaren Erwärmung und zu einer katastrophalen globalen Klimakatastrophe führen könnte.